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Bericht zum 6. Oktober 2007 |
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Donnerstag, 20. Dezember 2007 |
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Gestern veröffentlichte der St. Galler Rechtsanwalt Peter Schorer einen vom Gemeinderat in Auftrag gegebenen Bericht zu den Ereignissen vom 6. Oktober (verhinderter SVP-Marsch auf Bern). Wir haben vom Bericht Kenntnis genommen und reagieren mit einem Brief an den Gemeinderat, Herrn Schorer und die Medien:
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Donnerstag, 13. Dezember 2007 |
Der Geheimplan des Schwarzen Schafes ist aufgegangen - Blocher weg, der Niedergang der SVP eingeläutet.
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St. Pauli: SVP-Tuena flippt aus |
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Donnerstag, 15. November 2007 |
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Er erhalte Besuch von einer Delegation aus dem Zürcher Gemeinderat, schrieb uns der Fanarbeiter des deutschen Fussballclubs St. Pauli. "Wir befürchten, das dort auch Parlamentarier der SVP dabei wären und würden gern unsere Einrichtung vorab mit einem Anti-SVP-Plakat schmücken."
Am 7.11. wars dann soweit. Hier der Bericht des Fanarbeiters:
"Insgesamt waren es 12 Leute durch alle Fraktionen. An der Tür und hinterm Tresen hingen die Plakate von Euch und besonders der Satz "SVP hier nicht willkommen" war dann der Auslöser für einen ungehaltenen Gast. Der eine (Mauro Tuena) ist im Quadrat gesprungen, hat sich beschwert und als ich dann sagte, er und seine rassistisch-populistische Politik sei hier auch nicht erwünscht, nahm er seine beiden KollegInnen und wollte sich bei der Hamburger Senatskanzlei über uns beschweren, schließlich bekommen wir Steuergelder und er sitzt in der stärksten Fraktion... blabla. Hab mich sehr über diesen kleinen Erfolg gefreut."
Siehe auch: Bericht in der WOZ vom 15. November
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Photos Aktion Schwedische Botschaft |
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Freitag, 26. Oktober 2007 |
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Schwedische Botschaft geentert |
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Freitag, 26. Oktober 2007 |
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Communiqué des Schwarzen Schafes vom 26.
Oktober 07
Sehr geehrte Medienschaffende
Mitglieder des Komitees Schwarzes Schaf
(Veranstalterin der Kundgebung „SVP nicht willikommen – ganz Fest gegen
Rassismus“ vom 6.10. in Bern) haben heute beobachtet, wie 35 BewohnerInnen von
Bern in das Gelände der schwedischen Botschaftsresidenz geflüchtet sind, um
politisches Asyl zu beantragen. Die Leute kletterten mit Koffern und Bündeln
bepackt über den Zaun auf das Gelände. Die Flüchtenden sagten, sie würden
öffentlich an den Pranger gestellt und im Internet werde zur Lynchjustiz
aufgerufen. Die Instrumente der Einschüchterung seien vielfältig: Sie reichten
von medialer Hetze („Talibanfürst“) über den Entzug der wirtschaftlichen
Grundlage (Kündigung des Lokals eines Galeristen) bis zu zahlreichen anonymen
Morddrohungen und sozialer Ausgrenzung. Das „Verbrechen“ dessen sie angeklagt
sind, ist der Versuch, die rassistische und fremdenfeindliche schweizerische
Volkspartei aufzuhalten und sich gegen Vorurteile und Diskriminierung
einzusetzen.
Der Botschafter hat die Flüchtlinge
freundlich empfangen, konnte aber nach einem Telefonat mit Stockholm keine
sofortigen Garantien aussprechen. Er hat die Anliegen aber ernst genommen, die
Asylgesuche entgegengenommen und die Anwesenden eingeladen, nächste Woche auf
der Botschaft vorzusprechen. Des Weiteren versprach er einen offiziellen
Rapport nach Stockholm zu senden. Nach über einer Stunde verliessen die Leute
das Gelände wieder.
Entsprechende Fotos sind bei der
Fotoagentur Reuters erhältlich.
Mit freundlichen Grüssen
Komitee Schwarzes Schaf
Folgendes Asylgesuch wurde dem schwedischen
Botschafter übergeben:
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Rückblick: SVP nicht willkommen |
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Dienstag, 23. Oktober 2007 |
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Wer die Stimmung in Bern in diesem Wahlkampf spürte, dem war klar: Für einen Triumphzug unter dem Motto „Marsch nach Bern“ der SVP würde es kein Durchkommen geben.
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Freitag, 12. Oktober 2007 |
Am Samstag, 13. Okober findet zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr an der
Quartiergasse 17 (1. Stock, über Restaurant Brasserie Lorraine) ein
Beratungsdienst der Antirep-Gruppe statt.
Wir laden alle Opfer von Polizeiübergriffen und Verhaftungen ein, vorbeizukommen, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Zudem rufen wir alle Zeuginnen und Zeugen von Verhaftungen und
Übergriffen auf, sich bei uns zu melden und uns Gedächtnisprotokolle
und allfälliges Bildmaterial zukommen zu lassen.
Kontakt:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst
oder direkt am Samstag während der Beratungszeit.
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Einladung PK / Invitation conférence de presse |
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Mittwoch, 10. Oktober 2007 |
An die Medien / To the media / Aux médias / Ai media
Das Komitee "Schwarzes Schaf" lädt zu einer Medienorientierung zu den Ereignissen von Samstag, 6. Oktober 2007, in Bern ein auf
Donnerstag, 11. Oktober 2007, um 10.00 Uhr, im Vatter Business-Center, Bärenplatz 2, Bern.
Wir werden Stellung nehmen zum "ganz FEST GEGEN RASSISMUS" auf dem Münsterplatz und zu den Blockaden in der Altstadt. Dokumentiert wird im Weiteren, was im Bereich der Blockaden wirklich passiert ist.
Ausserdem wird das kameradschaftliche Miteinander von SVPlern und bekannten Neonazis anlässlich des abgebrochenen SVP-Umzuges ein Thema sein.
Mit freundlichen Grüssen
Komitee Schwarzes Schaf
www.das-schwarze-schaf.ch
Media Conference of the committee "Black Sheep":
Thursday, October 11th, 10 a.m. oclock, Vatter Business-Center, Bärenplatz 2, Berne
The committee will point out what really happened on Saturday, 6th october 2007 ("Party against Racism and Blockades against the SVP/UDC-March on Berne).
Furthermore there will be documents about the presence of known neo-nazis at
the SVP-March.
Yours sincerely
Committee Black Sheep
Conférence de médias du "Mouton Noir"
Jeudi, 11 octobre 2007, à 10.00 heures, au Vatter Business-Center, Bärenplatz 2, Berne
Le comité prendra position sur les évènements du samedi, 6 octobre 2007("Fête contre le racisme" et blocage de la "Marche sur Berne" de l'UDC.)
En outre, il sera documentée l'étroite camaraderie des adhérents de lUDC avec des néo-nazis notoires lors de cette marche.
Salutations les meilleures de la part du
Mouton Noir
www.le-mouton-noir.ch
Conferenza media della "Pecora nera"
Giovedì, 11 ottobre 2007, alle ore 10.00, al Vatter Business-Center, Bärenplatz 2, Berna
Il comitato prenderà posizione riguardo agli avvenimenti di sabato, 6 ottobre 2007 ("Festa contro il razzismo" e bloccaggio della "Marcia su Berna" dell UDC).
Inoltre si documenterà lo stretto cameratismo dei seguaci dellUDC con certi neonazisti ben noti in occasione di questa marcia.
Distinti saluti da parte della
Pecora Nera
www.le-mouton-noir.ch
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UDC pas la bienvenue à Berne |
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Samstag, 6. Oktober 2007 |
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Communiqué de presse du Mouton Noir le 6 octobre 2007
Plus de 5000 personnes ont participé pacifiquement à la manifestation sur la Place de la Cathédrale à Berne. Dans toute la ville il y avait des opposant à la politique d'exclusion de l'UDC. Globalement on peut dire que la contre-mobilisation était plus forte que celle de l'UDC. Celle-ci a du abandonner son projet de manifester en traversant la ville. Leur rassemblement sur la place fédérale n'a pas eu lieu.
Sur la place de la Cathédrale s'est montré une résistance déterminée. L'UDC avec sa campagne xénophobe, son culte de la personnalité et les attaques fréquentes contre les principes fondamentaux démocratiques devra s'attendre à une résistance massive dans le futur.
Des jeunes ainsi que de nombreuses personnes agées, des gens avec et sans possibilité de voter ont écouté les discours et les concerts. Touts les groupes soutenaient la manifestation et on joué gratuitement.
Le signal envers les partis du centre, le PS et les Verts est clair: Nous en avons marre des distanciations symboliques et leurs belles paroles. Pas de collaboration avec Blocher et ses larbins, mais une résistance active contre la politique raciste, asociale et démagogue!
Ci-joint recevez une copie des discours tenus aujourd'hui à la Place de la Cathédrale
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SVP war in Bern nicht willkommen |
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Samstag, 6. Oktober 2007 |
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Mediencommunique des Schwarzen Schafes vom 6. Oktober 2007
Am „ganz FEST GEGEN RASSISMUS“ auf dem Münsterplatz haben über 5000 Personen teilgenommen. Das Fest ist friedlich verlaufen. Über die ganze Stadt verteilt waren es noch viele mehr, die ihre Ablehnung gegenüber der rassistischen SVP-Politik kundtaten. Alles in allem kann davon ausgegangen werden, dass sich an der Gegenmobilisierung mehr Leute beteiligt haben, als an dem abgebrochenen SVP-Anlass.
Hier zeigt sich ein breiter und entschlossener Widerstand. Die SVP mit ihren fremdenfeindlichen Plakatkampagnen, ihrem Blocher-Personenkult und den regelmässigen Angriffen auf demokratische Grundprinzipien muss auch in Zukunft mit massivem Widerstand rechnen.
Auf dem Münsterplatz haben sich Alt und Jung, BesitzerInnen eines CH-Passes und Menschen ohne Stimmrecht an Konzerten verschiedener Bands erfreut. Die Bands waren allesamt solidarisch und spielten ohne Gage.
Die Forderung an Mitteparteien, SP und Grüne Schweiz wurde an der friedlichen Platzkundgebung klar formuliert: Wir haben genug von symbolischen Distanzierungen und leeren Worten. Keine Kollaboration mit Blocher und seinen Handlangern, sondern aktiver Widerstand gegen rassistische, unsoziale und demogagogische Politik!
Im Dokument finden Sie die Ansprachen, welche heute auf dem Münsterplatz gehalten werden.
Mit freundlichen Grüssen
Komitee Schwarzes Schaf
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